31.03.2021 in Abteilung

Frohe Ostern!

 
Foto: Pezibear auf Pixabay

Liebe Genossinnen und Genossen,

unsere reguläre Mitgliederversammlung am ersten Freitag des Monats würde auf den Karfreitag fallen. Daher wird diese Sitzung zu Gunsten der Osterfeiertage verschoben.

Vorraussichtlicher Nachholtermin ist Freitag der 09.04.21 19:30 Uhr online über WebEx. Entsprechende Informationen folgen.

Wir wünschen Euch schöne Ostertage und viel Erfolg beim Eiersuchen!

21.02.2021 in Abteilung

Die SPD-Mariendorf trauert um Ulrich Kledzig 1927 – 2021

 

 

Am 25.01.2021 verstarb unser langjähriger Genosse Professor Ulrich-Johannes Kledzig OBE. Mit ihm verliert die Berliner SPD einen großen Bildungsexperten und Vordenker der Schulreformen der 60er und 70er Jahre.

 

Die Etablierung von Gesamtschulen in Berlin, die Verlängerung der Pflichtschulzeit bis zur 10. Klasse und besonders die Einführung des Schulfaches Arbeitslehre sind mit seinem Namen verbunden. Auch erwarb er sich große Verdienste um die Förderung des Englisch-Unterrichtes auch jenseits von Gymnasien und die Nutzung neuer Medien namentlich des Schulfernsehens im Unterricht. Dinge also, die heute selbstverständlich erscheinen.

 

Ulrich wurde am 22.12.1927 in Meseritz geboren. Als Jugendlicher erlebte er die Schrecken des Zweiten Weltkrieges. Er studierte ab 1946 Pädagogik, Soziologie, Geschichte, Kunstgeschichte und Anglistik an der neu gegründeten Pädagogischen Hochschule Berlin sowie den Universitäten von Illinois und Texas. 1960 wurde er Leiter der Ernst-Reuter-Oberschule in Berlin-Gesundbrunnen. Von 1963 bis 1990 war Kledzig Oberschulrat beim Senator für Schulwesen in Berlin und zudem seit 1969 Honorarprofessor der Pädagogischen Hochschule Berlin bzw. später der Technischen Universität Berlin. Zudem konnte er auf 20 Buchveröffentlichungen zurückblicken.1988 bekam er für seine Arbeit das Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen.

 

Er war einer der großen Bildungsreformer in Deutschland. Darüber hinaus aber auch international tätig. So hielt er im Auftrag der Weltlehrerorganisation WCOTP Anfang der 1960er Jahre Vorträge in Südamerika und Westafrika. Seit 1985 war er Fellow der University of London. 1998 wurde er in Anerkennung seiner Arbeit im Bildungswesen und der Förderung der englischen Sprache im Ausland in den Most Exellent Order of the British Empire im Range eines Officers (OBE) aufgenommen.

 

Auch im Ruhestand blieb er sehr aktiv. So hielt er weiterhin Vorlesungen an der TU Berlin und war unter anderem Sprecher des Kreidekreises Berliner Schulpädagogen, Gründungsvorsitzender von Praktisches Lernen und Schule e.V. und Kurator in der Christlich-Jüdischen Gesellschaft Berlin.

 

Seiner Mariendorfer SPD ist er stets verbunden geblieben.Mit seinem Rat und seiner Haltung hat er unsere Arbeit und unser Parteileben außerordentlich bereichert.

 

Bis zu seinem Tod war Ulrich Kledzig 62 Jahre lang Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Mit ihm verlieren wir einen langjährigen Freund und Genossen. Er wurde in der vergangenen Woche auf dem St.-Matthias-Friedhof in Tempelhof bestattet.

 

Unsere Gedanken sind bei seiner Familie.

SPD-Mariendorf

Der Vorstand

 

 

 

 

11.02.2021 in Informationen

Alt-Mariendorf verdient einen neuen Stadtplatz

 
Bild: SPD-Fraktion Tempelhof-Schöneberg

In einem Artikel in der Berliner Woche fordert Lars RauchfußAlt-Mariendorf verdient einen neuen Stadtplatz – und Tempelhof-Schöneberg einen Neustart der Verkehrspolitik

Aus dem Artikel:

"Die Rechnung ist einfach und lautet: Wenn der aus der Friedenstraße kommende Verkehr beim Rechtsabbiegen auf den Mariendorfer Damm Richtung Süden nicht mehr die geschwungene Verkehrsspange nimmt, sondern rechtwinklig abknickt, entsteht an der Bushaltestelle und dem Backsteinhaus ein Platz bis zur Mittelinsel – ein richtiger Stadtplatz also. Das beruhigt den Verkehr und verteilt vor allem Stadtraum zugunsten der Aufenthaltsqualität um. Zugleich auch eine Chance, das bisher eher dunkel und ungepflegt daherkommende Ensemble aus „Feuerwehrhäuschen“ und Café Achteck für die vielen Umsteigenden von Bahn zu Bus attraktiver, freundlicher und sicherer zu gestalten. Das wäre eine echte Verbesserung für die vielen Menschen, die sich hier täglich aufhalten."

Den vollständigen Artikel gibt es hier:

https://www.berliner-woche.de/tempelhof-schoeneberg/c-verkehr/alt-mariendorf-verdient-einen-neuen-stadtplatz-und-tempelhof-schoeneberg-einen-neustart-der-verkehrspolitik_a298877

 

02.02.2021 in Wahlen

Entwurf des Wahlprogramms steht! #HerzenssacheBerlin

 

Der Entwurf des Landeswahlprogramms für 2021 steht!

Die pdf-Datei kann unter https://spd.berlin/media/2021/02/210201_Entwurf-Wahlprogramm_nach-LV.pdf heruntergeladen werden.

Die Schwerpunkte: 

  • Lebenswerte Stadt Berlin
  • Bauen, Wohnen, Verkehr
  • Bildung und Wissenschaft
  • Beste Wirtschaft in einer sozialen Stadt
  • Bürgernahe Verwaltung
  • Berlin in Sicherheit

Auf dem (geplanten) Landesparteitag am 24. April 2021 soll das Landeswahlprogramm 2021 beschlossen werden.

31.01.2021 in Abteilung

Gedenken und nicht vergessen: Eva-Maria Buch

 

Wir erinnern heute an Eva-Maria Buch unter Corona-Bedingungen.

Heute, am Sonntag, d. 31. Januar 2021

gedenken wir, die Initiative Stolpersteine an der B 96 e.V und die SPD-Abt. Mariendorf hier vor dem Haus Hochfeiler Weg 23a an Eva-Maria Buch, die an diesem Tage 100 Jahre alt geworden wäre.

Seit Mitte der 30er Jahre wohnte die Familie Buch im Haus Hochfeiler Weg 23, heute 23 a. Eva-Maria wurde von ihrem katholischen Elternhaus geprägt und im Geiste der Achtung vor jedem Menschenleben erzogen. Ihr Abitur konnte sie aufgrund der von den Nazis verfügen Schließung der katholischen St.-Ursula-Schule im Jahr 1939 nicht ablegen. Ihren Berufswunsch Dolmetscherin zu werden, versuchte sie sich über eine Ausbildung an der Auslandswissenschaftlichen Fakultät der Berliner Universität zu erfüllen. Nebenbei arbeitete sie in einer Buchhandlung in Berlin-Mitte, wo die Begegnung mit dem Antiquar Wilhelm Guddorf ihr Leben veränderte. Eva-Maria Buch schloss sich dem Widerstand gegen die nationalsozialistische Diktatur an und arbeite illegal für die Widerstandsgruppe Schulze-Boysen/Harnack.

Sie übersetzte Aufrufe und Flugblätter ins Französische, die an ausländische Zwangsarbeiter in Rüstungsbetrieben verteilt wurden. Obwohl ihre Eltern mit ihrer illegalen Arbeit nicht einverstanden waren, setzte sie sich über deren Bedenken hinweg. Aus Überzeugung, so erklärte sie einer Freundin, sei es ihr ein Herzensbedürfnis etwas gegen die faschistische Diktatur zu unternehmen.

Termine

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17.05.2026, 14:00 Uhr - 16:00 Uhr Gedenken an Friedrich-Küter im Volkspark Mariendorf
Bei hoffentlich bestem Frühlingswetter treffen wir uns im Volkspark Mariendorf (Zugang über die Straße Alt-Mari …

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