Würdigung zum 10. Todestag von Alfred Gleitze

Veröffentlicht am 28.08.2014 in Politik

 

Am 27. August 2004 verstarb der ehemalige Schöneberger Bürgermeister Alfred Gleitze im Alter von 70 Jahren. Anlässlich des 10. Todestages würdigte die SPD-Fraktion Tempelhof-Schöneberg den herausragenden Kommunalpolitiker und sein Wirken in unserem Bezirk.

 

 

 

 

 

Der am 01. Januar 1934 geborene Alfred Gleitze prägte den Bezirk Schöneberg in insgesamt 38 Jahren als Bezirkspolitiker wie kein zweiter. Von 1971 bis 1975 amtierte er als Bezirksbürgermeister. Insgesamt 16 Jahre gehörte Gleitze dem Bezirksamt in unterschiedlichen Funktionen an, weitere 10 Jahre war er Vorsteher der Bezirksverordnetenversammlung Schöneberg. Im Rahmen einer Persönlichen Erklärung würdigte der SPD-Fraktionsvorsitzende, Jan Rauchfuß, die Person und das Wirken Alfred Gleitzes im Rahmen der heutigen Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung:

 

„In insgesamt 38 Jahren Bezirkspolitik hat Alfred Gleitze unseren Bezirk in unnachahmlicher Weise geprägt. Ich möchte aber heute nicht an Alfred Gleitze erinnern, weil er wichtige Ämter bekleidet hat, sondern weil er sich in allen seinen Ämtern parteiübergreifend große Anerkennung, großen Respekt, Sympathie und Zuneigung erworben hat. Diejenigen unter Ihnen, die Alfred Gleitze hier im Rathaus Schöneberg kennen lernen durften, werden sich an einen scharfen Analytiker und einen geschickten Strategen erinnern. Aber Sie werden sich auch an einen Politiker erinnern, der stets die beste Lösung im Sinne der Bürgerinnen und Bürger gesucht hat. Alfred Gleitze war ein Gestalter, der bereit war, auf den Applaus der rhetorischen Pointe zu verzichten, wenn er dafür einen realen Fortschritt und einen guten Kompromiss erreichen konnte. Das macht ihn zu einem herausragenden Kommunalpolitiker und zu einem politischen Vorbild“, sagte Rauchfuß im Rahmen seiner Erklärung. 

 

Die SPD-Fraktion Tempelhof-Schöneberg regte ferner an, gemeinsam mit den anderen Fraktionen und Gruppen zu beraten, wie eine dauerhafte und bleibende Erinnerung an Alfred Gleitze im Bezirk realisiert werden kann.

 

„Ich bin sehr zuversichtlich, dass uns dies gelingt und möchte die Vorschläge fraktionsübergreifend diskutieren. Denn ich glaube, es wäre in Alfred Gleitzes Sinne, dass wir nicht zuerst an einen Parteipolitiker denken, sondern an einen Kommunalpolitiker, der sich in besonderer Weise um das Gemeinwesen verdient gemacht hat“, so Rauchfuß abschließend.

 
 

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